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20. Lernen von Jesus - Sünde ist relativ RELATIV
von Marlon Heins (01.03.2015 / FEG Thun)

Viele Christen glauben, dass Sünde klar definiert und Richtig bzw. Falsch anhand von der Bibel eindeutig erkannt werden kann. Dabei sagt das Neue Testament etwas ganz anderes. Im Zeitalter der Gemeinde Jesu kann Sünde nicht mehr anhand von Sündenkatalogen zugewiesen werden. Vielmehr machen Jesus und seinen Apostel klar: Sünde ist relativ RELATIV, weil sie von der persönlichen Erkenntnis, vom individuellen Plan Gottes und von der Hingabebereitschaft eines Christen abhängt.

Christen stehen nicht mehr unter dem Gesetzt der klaren Anweisungen sondern unter dem Gesetzt der Freiheit. Das macht das Leben als Christ nicht unbedingt einfacher. Aber es schafft umgekehrt den Raum für ein sehr freies und unkompliziertes Christenleben, bei dem ein Gläubiger nicht mehr einer Gemeinschaft oder einem Regelwerk, sondern einzig und allein Gott Rechenschaft über seine Entscheidungen abgeben muss.

Mit Jesus zu leben ist nicht immer logisch (Mk8,22-30)

Die folgenden vier Bibelpassage zeigen, dass es weder immer logisch noch immer leicht ist, mit Jesus unterwegs zu sein. Ich denke, dass es wichtig ist, dass wir uns dessen bewusst sind. Manche Dinge, die Jesus gesagt und getan hat, sind uns auch heute noch sehr einleuchtend. Doch bei anderen «Wahrheiten» neigen wir dazu, die «Augen zu» zu machen.

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