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Freudiges Christenleben, aber wie?
von Marlon Heins (21.01.2013 / FEG Thun)

Das Gleichnis von Jesus über den Weinstock und die Reben ist Weltbekannt. Jesus vergleicht dort seine Jünger mit Reben, die nur durch die Nähe zum Weinstock Frucht bringen können. Doch nur wer genau hinschaut erkennt die wirklichen Absicht Jesus, wieso er dieses Gleichnis erzählt hat. Denn Jesus spricht zu seinen Jüngern über dieses Bild, um diesen zu erklären, wie sie zu fröhlichen Christen werden können.

Und genau in diesem Zusammenhang müssen auch die harten und schwierigen Aussagen in diesem Text verstanden werden. Viele Christen gehen davon aus, dass Jesus von der Verlierbarkeit des ewigen Lebens spricht, wenn er sagt: Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, die wird weggeworfen ins Feuer (Joh. 15,6). Wer allerdings den Kontext beachtet, der wird schnell feststellen, dass es Jesus in diesem Text überhaupt nicht um die Frage geht, wie ein Mensch in den Himmel bzw. in die Hölle kommt. Stattdessen geht es Jesus um die Frage: Wie wird ein bereits erretteter Christ zu einem fröhlichen Christen!

Mit Jesus zu leben ist nicht immer logisch (Mk8,22-30)

Die folgenden vier Bibelpassage zeigen, dass es weder immer logisch noch immer leicht ist, mit Jesus unterwegs zu sein. Ich denke, dass es wichtig ist, dass wir uns dessen bewusst sind. Manche Dinge, die Jesus gesagt und getan hat, sind uns auch heute noch sehr einleuchtend. Doch bei anderen «Wahrheiten» neigen wir dazu, die «Augen zu» zu machen.

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