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Jesus und die Syrophönizierin
von Marlon Heins (13.11.2011 / FEG Thun)

Ist das zu fassen? Da kommt eine Frau zu Jesus und bittet ihn, ihre Tochter zu Heilen. Doch Jesus ignoriert diese arme Mutter. Irgendwann wendet er sich ihr dann noch noch zu sagt: "Ich kann das Brot für die Kinder nicht den Hunden vorwerfen". Wieso behandelt Jesus diese Frau so schlecht?

Dieser Frage möchte ich in dieser Predigt einmal nachgehen. Ich werde versuchen zu zeigen, dass der ursprüngliche Auftrag Jesus damals nicht darin bestand, aller Welt das Evangelium zu bringen.

Vieles von dem, was in dieser Predigt zum Vorschein kommt, wird heutzutage nicht mehr in den Kirchen gelehrt. Denn vielfach ist in Vergessenheit geraten, dass Jesus ursprünglich nur der Messias der Juden war, eine Tatsache, die gerade in der Begebenheit zwischen Jesus und der Frau aus Syrophönizien deutlich zu Tage tritt.

Mit Jesus zu leben ist nicht immer logisch (Mk8,22-30)

Die folgenden vier Bibelpassage zeigen, dass es weder immer logisch noch immer leicht ist, mit Jesus unterwegs zu sein. Ich denke, dass es wichtig ist, dass wir uns dessen bewusst sind. Manche Dinge, die Jesus gesagt und getan hat, sind uns auch heute noch sehr einleuchtend. Doch bei anderen «Wahrheiten» neigen wir dazu, die «Augen zu» zu machen.

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