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Leben im Licht (1.Joh. 1,5-7)

 Schade, dass es so viele Menschen nicht mehr den Zusammenhang zwischen den Lichtern der Weihnachtstage und dem Kommen von Jesus Christus als verstehen können! Derzeit studiere ich für mich den 1. Johannesbrief. Und auch dort schreibt Johannes etwas über das Licht Gottes in Verbindung mit der Finsternis, in der manche Menschen leben: Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, dass Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist. Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis wandeln, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit; wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft mit ihm, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. 1.Joh. 1,5-7

Wenn Christen darüber sprechen, dass Menschen den Blick auf die wahre Bedeutung von Weihnachten verloren haben, dann sind sie traurig darüber, dass solche Menschen keinen Bezug mehr zu Jesus haben. Aber Johannes schreibt in seinem Brief an Christen, also an solche Menschen, die bereits in einer Beziehung zu Jesus lebten. Doch es besteht ein Unterschied zwischen Beziehung und Gemeinschaft. Ich kann sehr wohl in einer Beziehung zu Menschen stehen, ohne dass ich sonderlich gute Gemeinschaft mit ihnen habe. Denken wir nur mal an die Beziehung zu unseren Arbeitskollegen: Jeden Tag befindet man sich im selben Gebäude und hat Kontakt miteinander. Aber mit wie vielen unserer Kollegen haben wir so gute Gemeinschaft, dass wir über echte Gefühle reden könnten?

Johannes schreibt, dass eine intensive Gemeinschaft mit dem Vater im Himmel nur dann möglich ist, wenn wir bereit sind, in seinem Licht zu leben. Doch Licht hat die Eigenschaft, Dinge sichtbar zu machen. Im Licht Gottes zu leben hat zur Folge, dass nichts verborgen bleiben kann, was wir tun, denken und wollen! Es scheint so, als ob etliche der Briefempfänger mit dieser Form von Erleuchtung ein Problem hatten. Und darum belogen sie sich selbst, in dem sie vor sich und anderen behaupteten, in enger Gemeinschaft mit Gott zu leben, obwohl das gar nicht der Wahrheit entsprach.

Die weihnachtlichen Strassen unserer Tage könnten eine Anregung sein, wieder ganz neu über die Frage nach dem Licht Gottes in unserem Leben nachzudenken! In wie weit erlauben wir Gott, auch die dunkelste Seite von uns auszuleuchten? In wie weit belügen wir uns selbst in Bezug auf die Gemeinschaft, die wir mit Gott haben? Sind wir bereit, unser Tun, Denken und Wollen vollständig vor Gott auszubreiten, damit unsere Beziehung mit dem Vater im Himmel immer erfüllender werden kann? Gemeinschaft lebt davon, dass man ehrlich miteinander unterwegs ist. Lüge und falscher Schein führen dazu, dass eine Beziehung in einem oberflächlichen Status verharrt. Ich möchte uns darum ermutigen, die kommenden Wochen für eine geistliche Lichttherapie im Sinne vom 1. Johannesbrief zu nutzen. Frohe Weihnachten wünscht euer Marlon Heins.

Copyright © Marlon Heins / Alexander Zivic

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