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Gott liebt Signale der Hoffnung (Jes. 62,11)

Hallo liebe Leser des bibelBLOG. Viele biblische Verheißungen über Weihnachten sind in Zeiten hinein gesprochen worden, in denen die Menschen leiden mussten. Die Botschaft von Weihnachten war also von Beginn an ganz eng Verbunden mit Signalen der Hoffnung und der Erneuerung.

So auch in dem Text, den ich heute Morgen in meiner bibelZEIT gelesen habe: "Siehe, der Herr lässt verkündigen bis ans Ende der Erde: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt! Siehe, sein Lohn ist bei ihm und was er sich erworben hat, geht vor ihm her!" (Jes. 62,11) Der Prophet Jesaja, der diese wunderbaren Worte empfangen hat, hatte eigentlich eine ziemlich unschöne Aufgabe. Er war nämlich von Gott dazu beauftragt worden, dem Volk Israel zu sagen, dass Gottes Geduld mit ihnen am Ende war. Aber eben: Gott liebt es, gerade in dunklen Zeiten Signale der Hoffnung zu senden.

Man hört und liest immer wieder, dass gerade die Weihnachtszeit für viele Menschen trotz aller Lichter eine ziemlich dunkle Zeit sein kann. Wer sonst schon einsam ist, spürt diesen Zustand um die Weihnachtstage besonders intensive. Wer sonst schon Leid trägt, empfindet die Last zur Weihnachtszeit oft doppelt schwer. Doch Gott liebt es auch heute noch, Signale der Hoffnung auszusenden. Das, was Jesaja vor gut 2600 Jahren zum Volk Israel gesagt hat gilt vom Prinzip her bis heute. Weihnachten ist ganz eng Verbunden mit Hoffnung und der Möglichkeit auf Erneuerung.

Ich möchte euch herausfordern, die Advents- und Weihnachtszeit unter genau diesem Gesichtspunkt anzugehen. Jesus wurde geboren um Sünde, Last und Leiden wegzunehmen! Auch wenn das in vielen Fällen nicht bedeutet, dass sich sofort sämtliche Umstände meines Lebens verändern, so bedeutet eine Kontaktaufnahme mit Jesus doch eine sofortige Veränderung im "Inneren" eines Menschen. Jesus wird in der Bibel das "Licht der Menschen" genannten. Wenn du das Gefühl von Dunkelheit in deinem Leben hast, dann lass dich doch anzünden von diesem heilenden Licht Gottes!

Alles Liebe, euer Marlon Heins.