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Gottes Liebe ist "unkaputtbar" (Jer. 29,11)

Hallo liebe Leser meines bibelBLOG. Heute habe ich einige ganz wundervolle Worte in meiner bibelZEIT gelesen. Denn in Jer. 29,11-14 zeigt Gott sein wahres Gesicht und wir erleben Ihn als einen wirklich liebenden Vater, der schlussendlich nur Gutes über seine Leute im Sinn hat:

 "Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch im Sinn habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben" (Jer. 29,11). Spannend ist, dass Gott diese Worte gesagt hat, als sein Volk gerade in der Gefangenschaft in Babylon war. Sprich: Rein äußerlich betrachtet musste das Volk Israel wohl gedacht haben, dass Gott sich überhaupt nicht mehr für sie interessiert hat. Aber der Punkt ist, dass Gott selbst wenn er seine Leute für ihren Ungehorsam bestrafen muss schlussendlich eine tiefe Liebe zu ihnen empfindet. So wie Vater seine Kinder liebt hat, selbst dann, wer er sie hin und wieder bestrafen muss, so liebte auch Gott sein Volk bedingungslos. Und dieses Prinzip hat sich bis heute nicht geändert!

Mit dem Kommen von Jesus zu Weihnachten hat sich das Volk Gottes massiv erweitert. Anders als zur Zeit des Alten Testaments kann durch den Glauben an Jesus Christus nunmehr jeder Mensch unabhängig seiner Nationalität zum Volk Gottes dazu stoßen. Und wer einmal dazu gehört, für den gilt genau dasselbe, was Gott schon damals zum Volk Israel gesagt hatte: Selbst wenn du ungehorsam bist; du bist und bleibt mein geliebtes Kind!

Weihnachten und die Adventzeit sind eine tolle Gelegenheit, sich wieder ganz neu über diese Dinge Gedanken zu machen. Ich möchte uns ermutigen, die kommenden Wochen ganz die Liebe Gottes zu genießen. Gott hat uns so sehr geliebt, dass er als Mensch zu uns auf die Erde gekommen ist. Das ist der Kerngedanke von Weihnachten: Gott wurde einer von uns! Er hat sich ganz klein gemacht um uns auf einer Art und Weise gegenüber treten zu können, die wir bis heute verstehen können. Wenn das keine Liebe ist!

Ich wünsch euch eine frohe erste Adventwoche. Euer Marlon Heins.